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Alternatives Verfahren zur Brustvergrößerung soll kurzfristig in Europa allgemein eingesetzt werden.
Ein neuartiges Verfahren soll ermöglichen, dass die Vergrößernug von weiblichen Brüsten in Zukunft mit Stammzellen aus dem eigenen körperlichen Fettgewebe durch einen kleinen chirurgischen Eingriff durchgeführt wird. Nicht nur die Brust, sondern auch andere Körperteile könnten durch diese Technik behandelt und zum Teil regeneriert werden. Den Patienten würde dazu nur etwas Fettgewebe aus dem Gesäß oder dem Bauch entnommen, aus dem dann mit Hilfe eines in Kalifornien entwickelten Gerätes innerhalb von lediglich einer Stunde einzelne Fett-Stammzellen isoliert und angereichert werden könnten. Im Anschluss daran würden die Fettzellen ins betroffene Körperteil injiziert und innerhalb weniger Monaten würde schließlich neues Gewebe nachwachsen.
Das Verfahren hat inzwischen den Namen „Celution“ bekommen und wurde in Japan an 19 Brustkrebspatientinnen ausprobiert, die nach einer teilweisen Entfernung der Brust mit dem Celution-System behandelt wurden. Die Studie ergab, dass die Methode durchführbar und sicher ist. Dabei wuchs das fehlende Feingewebe der Bruts innerhalb von sechs Monaten wieder nach. Obwohl es nocht nicht vóllig klar ist, wie der Reparaturprozess genau funktioniert, vermuten die Mediziner, dass die angereicherten Fettzellen ständig Stoffe abgeben, welche die Blutgefäße zum Wachsen anregen, sodass die Bildung von neuem Gewebe gefördert wird.
Jedes Jahr werden in Europa ca. 300.000 neue Fälle von Brustkrebs diagnostiziert, von denen etwa 60% unter einer teilweisen Entfernung der Brust leiden müssen. Die Biotechnologiefirma hat inzwischen eine Zulassung für das Celution-System in Deutschland erhalten, sodass mit einer baldigen Markteinführung zu rechnen ist. Demnächst sollen also weitere klinische Studien mit dem Celution-Varfahren in Europa durchgeführt werden.
Tags: brust straffen, bruststraffung kosten, brustvergrößerungen
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